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Resurrected blog posts

I just re-imported my old blog posts, dating back to 2006. It’s fitting, because this site is already an archive of my old stuff. Most of is still under review, but I can easily re-publish posts now.

http://webcomicname.com/post/167532115619

Haven’t really written anything blog-like in 5 years, but who knows? Maybe I’ll post a project update here one day.

Eine Woche Twizy Fahren

Schon letzten Sommer war ich Testfahrer des Mitsubishi i MiEV im Rahmen des Projekts Cemobil in Klagenfurt. Seit kurzem wurde die Flotte durch mehrere Renault Twizy erweitert, die man dann bald durch die Stadt kurven sehen konnte. Zeit, wieder zuzuschlagen!

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Für die Testwoche ließ ich mein Elektromoped stehen und fuhr meine alltäglichen Wege mit dem Twizy. Etwa 225 km legte ich zurück, davon waren 79 km reine Probefahrten. Ich wohne im Zentrum von Klagenfurt und da ich von Zuhause arbeite, habe ich das Fahrzeug ausschließlich privat genutzt. Normalerweise bin ich mit Moped, Fahrrad oder Bus unterwegs. Da ich nur mehr selten PKW fahre, werde ich also den Vergleich zwischen Twizy und Moped ziehen.

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Twizy, der Name passt zum Auto. Passen würde auch Twixy, Tricksy, Trick 17, Milky Way… Klingt süß, könnte fast ein Spielzeug sein. Aber dieses Spielzeug hat es in sich: Mit seiner Beschleunigung hält der Twizy im Stadtverkehr locker mit den BMW und Audis mit! Dass man hiermit 80 km/h erreichen kann, überrascht und ist gerade anfangs sehr spannend. Durch die sportliche Federung spürt man jede Unebenheit der Straße und wird ordentlich durchgeschüttelt. Twizy-Fahren macht Spaß!

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Thema Reichweite: Mit 80-90 km ist sie doppelt so hoch wie beim Elektromoped; Für meine Bedürfnisse absolut ausreichend. Durchschnittlich bin ich am Tag 33 km gefahren, maximal waren es 69 km am 1. Tag. Mir ist also nie der Strom ausgegangen. Das Ritual des Aufladens kannte ich schon gut: Im Idealfall sollte man jeden Tag anstecken. Aus meiner Sicht kann man entweder voll über Nacht, oder tagsüber zwischendurch bei jedem Halt etappenweise den Akku voll kriegen. Bereits 1-2 Stunden machen einen riesen Unterschied. Voraussetzung ist natürlich eine gute Infrastruktur von Ladesäulen, wie es sie in Klagenfurt gibt! Aufladen ist übrigens sehr einfach: Das mit dem Auto fix verbundene Kabel aus dem Frontfach nehmen und anstecken. Ein paar Stunden warten. Fertig!

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Am 2. Tag teste ich die Tauglichkeit zum Einkaufen: Einmal zum Ikea für Küchenutensilien und am Rückweg noch zum Hofer. Der Twizy hat keinen Kofferraum, aber am Rücksitz passt alles hinein. Für die Ladungssicherung muss man allerdings kreativ sein. Auch sonst ist die Ausstattung begrenzt: Radio, Klimaanlage und Heizung sucht man vergeblich. Nur die Frontscheibe ist beheizbar. Die Parkplatzsuche dauert selten lange, durch den kleinen Wendekreis macht sogar Einparken Spaß.

Der Twizy ist ein Fahrzeug für zwei Personen und die sitzen… hintereinander. Am Rücksitz ist genug Platz, die Beine kann man seitlich neben dem Fahrersitz ausstrecken. Man fühlt sich nur etwas beengt von allen Seiten. Außerdem wird es windiger als vorne, denn es gibt keine Fenstergläser. In keinem Modell. Aber die größte Überraschung am Twizy ist, dass geschlossene Fenster überbewertet sind. Selbst bei starkem Regen wird kein Passagier nass! Warm anziehen sollte man sich, wenn es draußen kühl ist. Aber eine Regenjacke muss nicht sein. Trotzdem würde ich den Twizy in eine Garage stellen. Abgestellt bekommt das Innere bei Sturm nämlich viel Nässe ab.

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Ich mag den Twizy sehr. Schade, dass ich ihn wieder zurück geben musste! Er macht wirklich Spaß, nicht nur wegen dem spritzigen Fahrgefühl. Die Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer, dessen verwunderte Blicke oder ihr Lächeln tragen zur durchwegs positiven Erfahrung bei. Nicht selten passiert es, dass man zum geparktem Fahrzeug kommt und dort bereits Interessierte findet, die einen über Preis, Geschwindigkeit und Reichweite ausfragen. Der Twizy ist ein Publikumsmagnet und verkauft sich angeblich gut. Er ist ein aufs Wesentliche reduziertes, für den Stadtverkehr und die gelegentliche Überlandfahrt ausgerichtetes Auto, dass deutlich mehr bietet als ein Moped. Ob es den Preis wert ist, kann nur jeder für sich entscheiden.

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Mehr Fotos auf Picasa

Durchhaltevermögen

Heute kann ich ein neues Kapitel von unserer Amerikareise im Sommer 2005 präsentieren. Diese Videodokumentation ist das mit Abstand längste Projekt, in dem ich bisher gearbeitet habe. Schon im Herbst nach der Reise haben wir mit dem Videoschnitt angefangen. Seit dem ist viel passiert. Präsidenten wurden abgewählt. Diktaturen gestürzt. Neue Technologien wurden entwickelt. Smartphones, High Definition, 3D. Ja auch was mein Leben betrifft waren die letzten 5 Jahre sehr ereignisreich (und das ist auch gut so). Hier ist also die 3. Folge von One Way Trip to Hell and Back, in glorious SDTV:

Diese Folge ist in einem Zeitraum von 28 Monaten entstanden. Mir ist da viel dazwischen gekommen, denn an Arbeitszeit stecken nur 40 Stunden drin 😀 Begonnen haben wir im Februar 2010 mit den Aufnahmen der Sprecherstimmen und Sichtung des Videomaterials. Danach war ich ein halbes Jahr in Frankfurt, dann das 7. Semester Hagenberg. AnimationMentor ab März letzten Jahres. Aber im August hab ich dann endlich weiter geschnitten! Der letzte Motivationsschub kam diesen März und sollte andauern: Pünktlich zum 50er meines Vaters wurde diese heiß erwartete Folge fertig!

Development Hell vom feinsten also. Mit so vielen Altlasten, eigenen Erwartungen und dem riesigen Umfang des Projekts zurecht zu kommen, war nicht einfach. Trotz allem ist mir One Way Trip to Hell and Back sehr wichtig. Diese spannende Reise bietet immer noch Stoff um Geschichten zu erzählen. Es war ein echtes Abenteuer! Durch die Arbeit an der Dokumentation habe ich wahnsinnig viel über Film, Schnitt, Kamera, Ton und Animation gelernt. Die Qualität hat sich immer weiter gesteigert und gerade das Intro hat mich zu Vorstellungsgesprächen an FHs und Firmen gebracht. Es hat sicher einen Teil dazu beigetragen, dass ich schließlich den Weg zur Spezialisierung auf Character Animation gehen würde.

Trotzdem, warum nach so langer Zeit noch weitermachen? Ist doch trotzdem irre, oder? Naja, ausschlaggebend ist für mich dann immer, ob außer mir noch irgendwer daran interessiert ist 😉 Tatsächlich wurde immer wieder nach einer Fortsetzung gefragt. Es gibt sogar eine Statistik, die wachsendes Interesse belegt…

Als ich mich also dieses Jahr wieder an die Arbeit machte, gab es einige Schwierigkeiten. Natürlich hatte ich schon lange nicht mehr Premiere Pro, After Effects und Illustrator in der Version CS3 installiert. Das Premiere-Projekte konnte upgegradet werden, aber in After Effects wurde es zur aufwändigen Restaurierungsarbeit, die 3D Szene der Straßenkarte richtig angezeigt zu bekommen. Die verschiedenen Illustrator-Vektor-Ebenen waren verschoben etc. Ich hab zur besseren Übersichtlichkeit die großen Projektdateien ausgemistet, damit nur mehr die Sequenzen für die 3. Folge übrig waren. Hat zum Schluss dann wieder alles funktioniert.

Kopfschmerzen bereitet mir nur mehr das Intro selbst, das Abhängigkeiten zu vielen Illustrator-Files und Plugins besitzt. Für jede Folge hat das Intro einen neuen Schluss mit der bisherigen Route bekommen, das heißt spätestens für die 4. Folge muss ich da wieder eintauchen. Aber da es ein Publikumsfavorit ist, tu ich das gerne. Kleines technisches Detail: Die Animationen der Straßenkarten, Location-Namen etc. laufen jetzt 2 Mal so flüssig wie bisher, zumindest wenn man die Folge auf DVD schaut. Dort werden nämlich die Halbbilder genutzt.

Ich war mir lange Zeit nicht sicher, ob mir Videoschnitt noch Spaß machen würde. Es war ein typischer Fall von “lang nicht gemacht, ist deshalb sicher mühsam”. Im Gegenteil! Ich bin wieder auf den Geschmack gekommen, vor allem war jetzt die Lust zum Experimentieren da… Ich sehe hier Parallelen zum Aktzeichnen, wo auch schon ein Motiv vorhanden ist und man sehr frei arbeiten kann! Es gibt nicht die große Hemmschwelle, etwas aus dem Nichts zu erschaffen.

Es soll also bald weitergehen mit der nächsten Folge. Ich möchte jetzt kein Zeitfenster ausplaudern, dass ich dann erst recht nicht einhalte, aber ich weiß genau, dass ich jetzt die Eigendynamik weiter nutzen kann. Das ist auf jeden Fall leichter, als nach einer Pause wieder ganz neu anzufangen.

Applets coden, das macht Spaß

Als kleines Nebenprojekt hab ich jetzt 2 Wochen damit verbracht, ein Java Game in ein Applet zu verwandeln, damit es im Browser spielbar ist. Hier meine Erfahrungen…

Ausgangslage

The Legend of Ethos ist ein 2D RPG, entstanden im 3. Semester Medientechnik und -design an der FH Hagenberg. Projektleiter war mein Bruder Peter, der mit 3 Studienkollegen ein sehr ambitioniertes Konzept umgesetzt hat. Das Spiel erinnert mit seiner Top-Down Ansicht einer Tile-basierten Welt und den Monster-Kämpfen an die alten Pokémon-Spiele. Das Team hat es geschafft, eine spielbare Kampagnie mit mehreren Quests zu erschaffen, welche in ca. 1 Stunde durchgespielt werden kann. Das ein Game in einem Semester so weit kommt, sieht man selten!

Ethos stand seit der Fertigstellung zum Download bereit, das kam mir jedoch zu umständlich vor. Als Fan wollte ich es gerne einfach im Browser spielen! Also beschloss ich, ein Applet draus zu machen.

Spaß mit JARs

Okay. Game Engine upgedated auf die neueste Golden T. Jetzt den Source Code und die Assets in JARs verpacken, was im Grunde ZIP-Dateien sind. Was wiederum bedeutet, dass sich alle Pfade ändern und alle Referenzen im Code auf ein Bild oder ein Sound geändert werden müssen. Leider gab es noch keine Funktion, die alle Assets beim Spielstart ladet und den anderen Klassen zur Verfügung stellt. Die meiste Zeit war ich also damit beschäftigt, eine solche Funktion zu erstellen und alle Datei-Anfragen umzustellen.

Was mir sehr viel Kopfzerbrechen bereitet hat: Es wurden oft Pfade zu Bilder angegeben, die Ordner waren. Das Spiel ladete dann alle im Ordner enthaltenen Bilder. Sicher praktisch beim Entwickeln der Assets, aber problematisch fürs Web. Man kann vielleicht noch einen Ordner von einer Datei mithilfe der Dateiendung unterscheiden, aber dann nicht eine Liste aller im Ordner enthaltenen Dateien bekommen. Ich habe lange nach einer Lösung gesucht, die dies doch ermöglicht. Dabei bin ich auf diese Funktion gestoßen, die aber leider nicht funktioniert, wenn sich das JAR mit den Assets auf einem HTTP Server befindet.

Im Endeffekt habe ich eine XML-Datei mit einer Liste aller Bilder erstellt, die geladen werden sollen. Nicht so flexibel, aber es funktioniert.

Audio, f*$%ing Audio

Die gleiche Geschichte betrifft natürlich auch die Audio-Dateien, wovon es zum Glück weniger Stück gab. Die Dateien waren im speicherhungrigen WAV-Format. Dass sie in etwas fürs Web taugliches umgewandelt werden mussten, war klar. Welche Formate werden aber unterstützt? Mit Add-ons sind das Ogg Vorbis und MP3. Diese Add-ons zu integrieren war zum Glück nicht schwer oder zeitaufwändig. Lange probierte ich es mit dem JOrbisOggRenderer, aber es gab Probleme…

Lokal lief alles noch gut. Als ich glaubte, mein Job sei erledigt, ladete ich alles auf einen Webserver. Dort kam dann der Fehler:

Exception in thread “Thread-13” java.lang.NoClassDefFoundError: com/jcraft/jogg/SyncState
at org.newdawn.slick.openal.OggInputStream.<init>(OggInputStream.java:40)

Hä? Viele Google-Suchen später, keine brauchbare Lösung. Anscheinend konnte das Applet die für Audio zuständigen Klassen jogg-0.0.7.jar und jorbis-0.0.15.jar plötzlich nicht mehr finden. Diese müssen im Build Path stehen. Ich hab hier alles versucht:

  1. Im <applet> Tag standen diese JARs schon
  2. Im Manifest aller JARs hab ich sie im Class-Path hinzugefügt
  3. Natürlich auch im Eclipse-Projekt (macht nen Unterschied?)

Ist mir ein Rätsel. American Hero läuft mit genau diesen JARs und spielt Ogg Vorbis ab. Habs dann einfach mit dem JavaLayerMp3Renderer (MP3) versucht. Hat sofort funktioniert. Arrrgh!

Applet Debugging

Testen, Testen, Testen… Bei Applets dauerts gefühlte 10 Minuten, bis man eine Änderung im Code ausprobieren kann. Es ist so wie C++ Code kompilieren, nur dass man nicht einfach wartet und nebenbei surfen kann, sondern man jedes Mal eine handvoll Schritte ausführen muss. Okay, zugegebenermaßen hab ich es mir vielleicht selbst schwierig gemacht. Aber so hat das ausgeschaut:

  1. Java-File abspeichern.
  2. Im Task-Manager java.exe abwürgen.
  3. BAT-Datei starten, die die JARs erzeugt.
  4. Mithilfe der Uhrzeit checken, ob wirklich neue JARs erzeugt wurden.
  5. Refresh im Browser.

Alternativ kann man auch den Browser jedes Mal nach einem Crash komplett schließen, dann wieder neu starten. Ist aber blöd, wenn man andere Tabs offen hat.

Dateigrößen

Nachdem alle nicht verwendeten Assets gelöscht, die Sounds als MP3s gespeichert wurden und alles durch den JAR Maker gejagt wurde, siehe da: Das Spiel ist 8 MB groß. Immer noch viel, aber in Zeiten wo das durchschnittliche YouTube Video mehr hat, durchaus akzeptabel. Leider gibt es keine Ladebalken, man muss also einige Zeit auf einen schwarzen Bildschirm starren, bis sich was tut.

Das Ergebnis

Nun ist es also endlich soweit… Bitteschön, The Legend of Ethos spielbar im Browser. Hier einige interessante Links dazu:

Particles!

Not much progress on American Hero… But earlier this month I did add particles! They make the game look a lot more professional:

This isn’t online yet, because the the XML files defining the particle emitters aren’t loaded using the resource manager at the moment. I only spent one day on this feature, using Slick‘s particle engine. You can design the particle systems with a tool called Pedigree:

If you compare the preview to the screenshot above, you’ll notice that the smoke plume looks a little bit different in-game. This is mostly because I re-sample the images using nearest-neighbor, so the pixels don’t get blurry. The editor is still very helpful to create these effects. You can create a color gradient for the lifetime of the particles and curves to control their opacity. There are some limitations and I have to be careful not to have too many particles on screen at the same time, but I’m very happy with how the animated particles add to the graphics of the game.

Smoke is nice and all, but I really need some cool looking, powerful explosions! It’s a little more tricky, because the particles should only be spawned at one point in time. To make it look good I probably need multiple emitters. Let’s see how that goes… The other way to do it would be sprite animation… Which is another big challenge I still need to tackle!

Started making my own indie game

Making a video game has been my dream since childhood. A few months after graduating, I realized that I have enough skills and knowledge about game development to actually do it. My first attempt from last summer didn’t really go anywhere. But right now, I’m actually finally making my own game and having a lot of fun!

I made a page for it.

This has been in development since the beginning of the new year, excluding a 2 week break, when I was having a fever. The game has evolved quite a bit in this time. I noticed that I didn’t even take screenshots to document the progress and wanted to blog about new features and challenges I had faced. So I thought about setting up a tumblr or something, soon realizing that I already have a blog! And it is in desperate need of new content! So here you go. I’m keeping this international; everything will be in English.

(more screenshots)

It’s an old idea really. In 2004 two buddies from school, Wolfgang and Thomas, wanted to make a game with me. We were 16/17 years old and had never done this before. We wanted it to be heavy on the narrative, so we created a huge ambitious concept detailing the characters and the story. 3D assets and some levels were created. But we didn’t think of a fun gameplay concept. After some years, the project was abandoned.

It is now back in a smaller scope, with a focus on creating a fun playable game that is supported by awesome game art!

Eine Woche mit dem Mitsubishi i MiEV

Es ist zwar fast schon wieder 3 Monate her (boa, echt?!)… Aber ich will unbedingt von meinen Erfahrungen mit dem Mitsubishi i MiEV berichten. Zumindest davon, was noch im Langzeitgedächtnis übrig ist 😉 Mein Vater und ich hatten nämlich die Gelegenheit, das Elektroauto eine Woche lang als Testfahrer auszuborgen! Möglich war dies durch eine von Rezipe durchgeführte Förderaktion in Klagenfurt. Leider habe ich als Bildmaterial nur Fotos vom iPod, also sorry für die sauschlechte Bildqualität…

Wochenlang hab ich mich auf das Ding gefreut, es ist nämlich eines der ersten in Serie gefertigten Elektroautos der neuen Generation. Ich dürfte zwar schon mit mehreren Elektroautos eine Runde drehen, aber das waren entweder Umbauten oder Golfcarts. Jetzt war es Zeit für Qualität. Der i MiEV – umgangssprachlich “der Mitsubishi”, weil “mief” es ja so gar nicht trifft – kommt auf eine autobahntaugliche Geschwindigkeit von 130km/h und hat angeblich maximal 150km Reichweite. Soweit die Eckdaten, jetzt zum Fahrgefühl…

Mit dem Mitsubishi zu fahren macht wahnsinnig viel Spaß! Das erste Losfahren ist schon ein Erlebnis: Völlig lautlos bewegt sich das Gefährt fort. Gäbe es beim Anstarten kein “Bing!”, wüsste man gar nicht, dass er läuft. Dieses scheinbar mühelose Beschleunigen macht richtig süchtig, gerade im städtischen Start-Stop-Verkehr. Eine Nadel im Cockpit zeigt an, wie sparsam man fährt, je nach Beschleunigung. Mit meinem gewohnten Fahrverhalten bleibe ich anfangs durchwegs im grünen Bereich. Doch nach den ersten Beschleunigungstests merkt man, wie viel Spaß es macht, mal ordentlich das Gaspedal durchzutreten… Auf Kosten des Akkus, der dann gleich ein paar Kilometer weniger Reichweite anzeigt.

Die Serienreife macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass das Fahrzeug erwartungsgemäßig auf “Eingaben” reagiert. Ich hab nämlich schon mal bei einem Umbau erlebt, dass der Motor erst reagiert, wenn das Gaspedal komplett durchgedrückt ist, keinen Zentimeter davor! Beim Mitsubishi kann man dagegen sehr fein dosieren und durch die ganglose Übersetzung viel gleichmäßiger beschleunigen, als es bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor möglich wäre. Ein Genuss!

Dass der i MiEV sehr kompakt ist, merkt man vor allem beim Einparken. In der Tiefgarage gehen sich Kleinwagen, Moped und Motorrad locker aus…

Für kurze Zeit also eine Steckdose zu wenig… Die Zweiräder wurden in der Woche aber eh kaum benutzt 😉 Aufladen bei jeder Gelegenheit ist bei uns schon Gewohnheitssache und wichtig, damit man später spontaner sein kann. Es kann schon vorkommen, dass es einem im Moment zu mühsam ist, das Kabel beidseitig anzustecken, man aber später doch noch weiter fahren möchte als die Reichweite erlaubt. Die ist natürlich ein großes Thema beim i MiEV, da sich das Auto eindeutig nicht für lange Strecken eignet… Für den städtischen Betrieb ist er aber dank guter Beschleunigung und kompakten Maßen sehr gut geeignet. Eine Steckdose beim Parkplatz ist natürlich ein Muss.

Der Tag der Rückgabe kam viel zu schnell und bald fand ich mich hinterm Steuer unseres dieselbetriebenen Ford Galaxy wieder… Der Unterschied war gewaltig: Warum bremst das Auto nicht ab, wenn ich vom Gas gehe? Warum beschleunigt der so holprig? Wie antiquiert ist der Motor, dass der so laut sein muss? i MiEV, ich vermisse dich.

Da es jetzt doch etwas länger her ist, bin ich mir sicher etwas vergessen zu haben. Fragt einfach in den Kommentaren nach 😉

Looking back on FMX 2011

It’s now been more than 3 weeks since I came back from FMX 2011. Even if I’m very late with this, I really wanted to blog something about the event, because feel like I have to share why it was such a cool experience 🙂

To be honest, I didn’t expect it to be as interesting as it turned out to be! I already heard about FMX in Hagenberg and it sounded like you could only get something out of it if you’re looking for a job. Which isn’t the case at all! This time I decided to check it out, mostly because I wanted to meet some of my new classmates from AnimationMentor!

Let’s say there was a lot of German beer involved! Not only was it great to meet Kalle, Lars, Marc, Søren and also a few of the students in later classes and alumni, it turned out there were many interesting talks and workshops! Some even very inspirational… I’ll get to them in a moment. Occasionally, I ran into some friends I studied with in Hagenberg, who are now doing the Master program Digital Arts. I also got to meet Bobby Beck, President of Animation Mentor, who was at the school’s official FMX party!

Now I won’t lie; There were good talks and bad talks. Most of them were very technical in nature. But there was something in it for everyone. Here are some of my highlights:

  1. Ed Hooks‘ “Acting for Animators“. This workshop took place in the smallest room possible, held by the nicest guy ever. He personally greeted everyone who came to see him with a handshake. Ed also found it very amusing to say to goodbye to everyone who left to get some lunch 😀 As for the workshop itself, it contained so many interesting things and I found myself writing down nearly everything Ed said. I was reassured that animation, the one thing I decided to focus my life on, had an important place in the world. The filmmaker within me was inspired. Thanks Ed!
  2. Animating “Tangled“. Unfortunately, I am not allowed to show any photos from this talk. Clay Kaytis showed many fantastic drawings and 3D models from everyone’s favorite animated feature film from last year. For me, this was definitely the best talk of that week.
  3. Rango“. Don’t let me even get started on the movie: I love it and I love it even more because of this talk and panel. During the panel, Ed Hooks commented “I feel like I just had sex!” Rango really stands out among most current animated features, as it doesn’t follow many of the unwritten rules that apply to the others. It was really interesting to see how ILM made their first non-live-action film!
  4. Bobby Beck‘s talk. Surprisingly, Bobby didn’t talk about AnimationMentor but rather about authenticity in character animation!
  5. History of computer graphics. A little history lesson on the big achievements in the field. It was impressive to see, for example, the T-Rex from Jurassic Park on the big screen. Made me feel very small in comparison 😀 Respect the pioneers!
  6. Studio AKA. The studio showed an awesome short film and talked about their projects. I really like their style!
  7. Kaeloo from Cube (France). Another cool studio presented their 3D cartoon series that is currently running on Canal+!

Some other interesting ones were Paths to Pixar at the Pixar recruiting panel, Look Development for Legend of the Guardians and the screening of ILM: Creating the Impossible. There were a few weak talks like the one about Megamind, but I didn’t enjoy that movie much anyway, so it wasn’t such a huge disappointment.

Thanks to Marc for providing his photos, to Lars and Kalle for recommending some of the events I would’ve otherwise missed and to all the people I was able to meet! See you next year!

See you at FMX 2011!

This year I’m going to FMX in Stuttgart for the first time! People from the staff and some of my class from Animation Mentor will be there, who I’ll be meeting in real life also for the very first time! The master students from FH Hagenberg will be there too, most of which I’ve studied with. And of course some of the major animation studios and professionals, who will be hosting some very interesting presentations! So all of my past, present and future in animation will be at FMX, all at the same time 😉

I’m very excited to be there and will keep you up to date on my twitter 🙂